Erlebnis-Club

Was tut sich im Erlebnis-Club?

Entstanden aus einer Idee und Wünschen nach Geselligkeit von OT-Mitgliedern, gibt es den OT-Erlebnis-Club jetzt seit über vier jahren. Wir sind eine feste Gruppe von ca. 25 Personen, die sich einmal pro Monat trifft, um eine Tagesfahrt oder Unternehmungen in Bremen zu machen. Im Sommer und Herbst fahren wir mit dem Zug, öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem gecharterten Bus ins Umland (bis Lübeck), um die Sehenswürdigkeiten etc. zu erkunden, während wir in der kalten Jahreszeit in unserer Stadt und "umzu" unterwegs sind und vieles "erleben".

Wer sich für uns interessiert, kann nähere Information bekommen bei

         Ingrid Reinhold, Tel. 42 42 73 oder in der

         Geschäftsstelle, tel. 42 54 71

Was war los im OT-Erlebnis-Club

Wieder ist ein Vierteljahr vergangen. Wir wollen hier berichten,was wir in dieser Zeit gemacht haben:
Am 8.September 2011 erkundeten wir die Bremer Unterwelten.Wer denkt,dass wir im Weinkeller des Ratskellers waren,hat sich geirrt! Direkt unter unseren Füßen liegt mehr als eine verborgene Welt: Bombensichere Bunker, knochenreiche Keller,sagenumwobene Tunnel und ausbruchsichere Kerker. All‘ das kann man auf so einer Tour finden und sich interessant erklären lassen! Wir waren z.B. im „Knokenhus“ der Liebfrauenkirche und begaben uns auf Spurensuche nach der Zelle für unreine Frauen. Die Dunkelarrest-Zellen für Männer aus alter Zeit waren ebenfalls sehr beeindruckend. Dagegen ist unser „Knast“ ein Paradies!Wer weiß schon,dass unser Finanzamt ein „luxuriöser“ Bau ist? Dazu muß man dieses Gebäude von Innen kennen und sich dazu die alten Geschichten erzählen lassen. Im Keller z.B. befindet sich ein vollständiges,prachtvolles Kraftwerk,sodaß dieses Gebäude ganz autonom war in Bezug auf die Versorgung mit Energie .
Wenn man bei diesem Rundgang die Erläuterungen, Geschichte und Geschichten unseres Stadtführers, einem Historiker,hörte,fühlte man sich auf einer Zeitreise. Im Anschluß besuchten wir das „Casa“,wo wir bei einem späten Mittagessen alles noch besprechen konnten. Der private Plausch kam ebenfalls nicht zu kurz.
Am 13.Oktober 2011 blieben wir nochmal in Bremen. „Köksch un Qualm in Bremen-Nord“ war unser Thema  für den Ausflug. Mit Bus und Bahn erreichten wir die Stader Landstraße.Wir besuchten die historische Küche der Zigarrenfabrik und konnten den Dienstmädchen auf die Finger sehen, wie sie Getreide verarbeiten, einkochen in „Weck-Gläsern“, Wäsche waschen, stärken, mangeln oder nähen an der alten „Singer-Maschine“.
Jeder konnte mitmachen und ausprobieren,  wie vor 100 Jahren alles gemacht wurde.Sehr beeindruckend waren die vielen alten Gerätschaften, die wir teilweise noch aus unseren Kindertagen kannten. Die Kleidung der Hausmädchen allerdings war noch viel älter und in Mode als wir noch alle „Quark im Schaufenster“ waren. Dieser interaktive Museumsbesuch war sehr informativ und interessant. Die „Hausdame“ führte uns herum und erzählte viel über diese Fabrik und den Wohnbereich mit dem kostbar eingerichteten Salon und der eben beschriebenen Küche. In einer Ausstellung (Leihgabe des Focke-Museums) konnten wir alles über die  Zigarrenherstellung sehen und hören. Wißt ihr denn,dass ein großer Teil der Zigarrenherstellung in Heimarbeit erfolgte?? Nachdem wir viel gesehen und gelernt hatten, wurden wir vom „Personal“ mit frisch gebrühtem Kaffee, Waffeln und Butterkuchen bewirtet. Alles war sehr lecker. Wenn man vor 100 Jahren zur richtigen Schicht gehörte, hatte man wohl auch damals schon ein tolles Leben!Zufriedene Teilnehmer fuhren mit der BSAG wieder nach Hause.
 

 

                                          

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